Verkehrsunfall

Artikel aus der Kategorie ‘Verkehrsunfall’


27. März 2013

Zahl der Verkehrsunfälle und Verkehrstoten in Hannover gestiegen

Mehr Verkehrsunfälle, mehr Verkehrsunfälle mit Kindern und mehr Verkehrstote;  das sind die Zahlen, die die Polizei Hannover am 12. März 2013 zur Verkehrsstatistik 2012 bekannt gegeben hat. So gab es im Vergleich zu 2011 497 Verkehrsunfälle mehr auf den Straßen in und um Hannover. Insgesamt wurden 32 302 Verkehrsunfälle gezählt. 225 Mal waren Kinder in Unfälle verwickelt. 2011 waren es noch 188. Den vollständigen Beitrag lesen … »

22. Februar 2013

Bei Grippe und Erkältung: Besonders vorsichtig fahren

Wer unter Grippe oder Erkältung leidet, sollte nach Möglichkeit darauf verzichten, sich hinters Steuer zu setzen. Darauf weist die Kreis-Verkehrswacht Wesel gegenüber dem Online-Portal  derwesten.de hin. Grund: Plötzliches Niesen oder Husten führt zur Ablenkung und kann gefährliche Situationen im Straßenverkehr zur Folge haben. Den vollständigen Beitrag lesen … »

21. Februar 2013

Unfall auch verspätet melden

„Fahren Sie auch im Winter öfter mal in die Waschanlage!“ – Der Tipp des Verkehrsrechtsexperten Roland Fritzsch von www.blitzerblog.de dient nicht nur der Werterhaltung des Fahrzeuges und der guten Optik: „Oft werden Unfallschäden nach Fahrerflucht im Winter viel zu spät entdeckt.“ Den vollständigen Beitrag lesen … »

21. Februar 2013

Mit Unfall etwas teurer – Nur 10 Euro für einen Blindflug mit vereisten Scheiben

Ein eigentlich nur lässig bestraftes Vergehen ist das winterliche Herumfahren per Navigation durch kleine eisfreie Gucklöcher: Wer sich als „Laternen-Parker“ in diesen Tagen morgens keine kalten Finger holen möchte und mit einem kleinen Sehschlitz vorliebnimmt, der riskiert laut aktuellem Bußgeldkatalog ein Bußgeld in Höhe von 10 Euro, etwas teurer wird es, wenn aufgrund der Sichtbehinderungen ein Unfall verursacht wird – hier legt der Bußgeldkatalog noch mal 35 Euro drauf. Den vollständigen Beitrag lesen … »

21. Februar 2013

Unfall mit parkendem Auto

„Wer in einem stehenden  Auto sitzt, kann nicht für Unfälle haften, an denen sein Fahrzeug beteiligt ist!“ – Dies gilt umso mehr, wenn es sich um typische Unfälle beim Parken handelt.  Das Landgericht Saarbrücken hat entschieden (AZ: 13 S 122/12), dass Fahrzeughalter, die bei Parkunfällen nicht aktiv beteiligt sind, auch nicht zu Schadensersatz herangezogen werden können. Den vollständigen Beitrag lesen … »

20. Februar 2013

Unfall mit Kindern

Kinder sind im Straßenverkehr besonders gefährdet. Da sie die Gefahren und Risiken häufig nicht richtig einschätzen können, werden sie vom Gesetzgeber besonders geschützt. Daher stellt sich besonders die Frage der Haftung, wenn Kinder im Straßenverkehr Schäden verursachen oder in Unfälle verwickelt werden. Den vollständigen Beitrag lesen … »

1. Februar 2013

Vorsicht Schlagloch – Wer zahlt den Schaden?

Der Frost setzt den Straßen zu. Die Folge sind häufig Schlaglöcher. Wer zahlt aber, wenn es durch ein Schlagloch zu Beschädigungen am eigenen Wagen oder sogar zu einem Unfall kommt? „Klagen gegen den Bund, Länder oder Gemeinden sind schwierig, aber nicht aussichtslos, wenn diese ihrer Verkehrssicherungspflicht nicht nachgekommen sind“, sagt Rechtsanwalt Henning Lüdecke von der Kanzlei LF legal Rechtsanwälte. Den vollständigen Beitrag lesen … »

28. Januar 2013

Aggressives Verhalten im Straßenverkehr nimmt zu

Jeder hat es schon erlebt: Das nachfolgende Auto fährt dicht auf, drängelt, die Lichthupe ist im Dauereinsatz.  Aggressives Verhalten nimmt auf deutschen Straßen zu. So sehr, dass sich jetzt sogar der  51. Deutsche Verkehrsgerichtstag in Goslar mit diesem Thema beschäftigt. Denn die Zahlen sind alarmierend. Experten schätzen nach einem Bericht der AutoBild, dass rund ein Drittel aller Verkehrsunfälle mit  Todesopfern auf aggressive Fahrweise zurückgeht. Den vollständigen Beitrag lesen … »

25. Januar 2013

Verkehrsrechtsschutzversicherte haben Anspruch auf freie Wahl des Anwalts

Ohne Rechtsanwalt geht es oft nicht. Das ist im Verkehrsrecht nicht anders als in anderen Lebensbereichen. „Und genauso gilt auch hier das Recht auf eine freie Wahl des Rechtsanwalts.“, erklärt Henning Lüdecke von der Kanzlei LF legal Rechtsanwälte. Den vollständigen Beitrag lesen … »

25. Januar 2013

Erwerbsminderung nach einem Verkehrsunfall

Leider bleibt es bei einem Verkehrsunfall nicht immer beim Blechschaden. Treten Verletzungen mit Langzeitschäden auf, geht es auch um die finanzielle Existenz des Betroffenen, da er seinen Beruf nicht mehr oder nur noch eingeschränkt ausüben kann und ggfs. Erwerbsminderungen hinnehmen muss. „Das muss auf dem Wege des Schadensersatzes ausgeglichen werden.“, sagt Rechtsanwalt Roland Fritzsch von der Kanzlei LF legal Rechtsanwälte. Den vollständigen Beitrag lesen … »

Kommt es zu einem Verkehrsunfall stellen sich für die Betroffenen eine Vielzahl rechtlicher Fragen. Insbesondere stehen jedoch drei Fragen im Vordergrund: Wer ist Schuld? Bekomme ich meinen Schaden ersetzt? Muss ich selbst etwas zahlen?

Die rechtlichen Feinheiten des Verkehrsunfalls

Die Beantwortung der beiden letzten, zuvor genannten Fragen richtet sich gewissermaßen nach der Antwort auf die erste Frage. Die Schuldfrage hängt stark von den Umständen des konkreten Falls ab und lässt sich auch bei Kenntnis der Umstände nicht immer mit letzter Sicherheit sagen, beziehungsweise (für den Betroffenen noch wichtiger) nachweisen.

Dies liegt an der Regelung des § 7 StVG, welcher festlegt, dass der Halter eines KFZ (oder Anhängers) für einen Schaden, der mit diesem KFZ (oder Anhänger) verursacht wird, einzustehen hat und zwar auch dann, wenn er nicht Schuld am Zustandekommen des Unfalls war. § 18 Abs. 1 StVG legt dieselbe Haftung auch dem Fahrer des KFZ auf, sofern dieser nicht mit dem Halter identisch ist. Die Regelung gründet auf dem Gedanken, dass jedem KFZ, wenn es in Bewegung gesetzt wird, aufgrund seiner Beschaffenheit (Größe, Gewicht, Material) ein gewisses Gefahrenpotential innewohnt. Dies wird als sogenannte „Betriebsgefahr“ des KFZ bezeichnet.

Die Betriebsgefahr des KFZ führt zur generellen Haftung des Halters (sowie dessen Versicherung) und des Fahrers im Falle eines Verkehrsunfalls, ohne das es dafür auf ein Verschulden des Fahrers ankommt. Im Klartext heißt dies: Auch derjenige Unfallbeteiligte, der nicht Schuld am Verkehrsunfall ist, haftet mit, allein aufgrund der Betriebsgefahr seines KFZs. Etwas anderes gilt nur dann, wenn nachgewiesen werden kann, dass der Verkehrsunfall für den Betroffenen auch bei größtmöglicher Sorgfalt unvermeidbar war. Verschuldet also bei einem Unfall, an dem zwei Fahrzeuge beteiligt sind, nur der eine den Verkehrsunfall, hätte der andere diesen jedoch durch eine eigene Reaktion vermeiden können, so haftet letzterer trotzdem, aufgrund der Betriebsgefahr seines KFZs, mit.

rechtliche Chancen und Möglichkeiten

Wenn die Umstände es hergeben, versuchen wir daher stets, im Rahmen unserer anwaltlichen Tätigkeit, herauszuarbeiten, dass der Unfall für unseren Mandanten unvermeidbar war oder ihn zumindest nur ein geringes Eigenverschulden trifft.

Die Höhe der (Mit)Haftung bestimmt sich wiederum nach dem konkreten Fall und zwar danach wie stark das jeweilige Verschulden der Beteiligten des Verkehrsunfalls einzustufen ist. Trifft einen Beteiligten tatsächlich nur die eigene einfache Betriebsgefahr, so gehen die meisten Gerichte von einer Mithaftung in Höhe von 20% (bei LKW 30%) aus. Der tatsächliche Unfallverursacher haftet also zu 80%. Lässt sich die Schuldfrage nicht klären, so haften alle Unfallbeteiligten zu gleichen Teilen.

Zur Klärung der Schuldfrage können Zeugenaussagen dienen, nicht selten wird jedoch auch ein Sachverständigengutachten über den Unfallhergang notwendig.
Dem Betroffenen eines Verkehrsunfalls stehen in erster Linie Schadensersatzansprüche zu. Diese reduzieren sich ggf. um den Anteil des eigenen Mitverschuldens (Betriebsgefahr). Der Schadensersatzanspruch besteht dabei regelmäßig gegenüber dem Halter des Fahrzeugs sowie auch gegenüber dessen Haftpflichtversicherung und, falls Halter und Fahrer beim Verkehrsunfall nicht identisch waren, auch gegenüber dem Fahrer. Bestenfalls hat man also drei Schuldner, an welche man sich im Rahmen des Schadensersatzes halten kann.

Die Verfolgung des Schadensersatzanspruchs will jedoch gut vorbereitet sein. Zum einen, da die Frage des Mitverschuldens bzw. der Betriebsgefahr genau erörtert werden sollte und zum anderen, um möglichen Risiken eines eventuell notwendig werdenden Gerichtsverfahrens, bereits im Vorfeld entgegenzuwirken. Hilfreich ist in solchen Fällen auch immer eine Verkehrsrechtsschutzversicherung beim Betroffenen.

Gern beraten wir Sie vorab zu Ihren rechtlichen Chancen und Möglichkeiten, wenn Sie wegen eines Verkehrsunfalls Ansprüche geltend machen wollen oder ihrerseits von jemand anderem wegen eines Verkehrsunfalls in Anspruch genommen werden. Unsere anwaltliche Ersteinschätzung in solchen Fällen ist kostenlos! Zögern Sie daher nicht, uns zu kontaktieren.

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